Bild Klopp Liverpool Wenn die Chemie nicht stimmt...

Wenn die Chemie nicht stimmt, dann explodiert´s

Der Zusammenhalt innerhalb einer Mannschaft ist elementar für den langfristigen Erfolg eines Teams. Verstehen sich Mitspieler neben den Platz besser, so können sie  auch auf dem Platz – teilweise sogar blind – miteinander kombinieren. Das beste sportliche Beispiel dafür ist aktuell die Mannschaft von Jürgen Klopp: der FC Liverpool. Die Gruppendynamik innerhalb des Teams reißt jeden Einzelnen mit. Der Erfolg, der in ganz engem Zusammenhang mit dem Spaß steht, ist allgegenwärtig und   lässt den Verein bei einem großen Teil der Fußball-Community an Sympathiepunkten gewinnen und auch neue Fans sind zu verbuchen!

Wir Eltern kennen solch eine positiv treibende Teamenergie vielleicht aus früheren oder aktuellen Fußballzeiten oder sogar aus dem Berufsleben. Wenn die Chemie innerhalb eines Teams stimmt, dann macht es nicht nur mehr Spaß, sondern es wird viel effizienter gearbeitet.

Wer gehört denn alles zu diesem Team?

Im Frauen- und Herrenfußball sind es zum einen die Spieler selbst. Hinzukommen der Vereinsvorstand, die Mitglieder und Fans, der Trainerstab (Trainer, Co-Trainer, Athletiktrainer, Torspielertrainer, …), das medizinisches Personal (Physiotherapeut, Arzt), die Betreuer und manchmal sind sogar Spielerberater Teil des Teams. Die individuelle Konstellation ist hier abhängig von der Professionalität und der Spielklasse des jeweiligen Vereins.

Im Kinder- und Jugendfußball ist eine weitere Komponente sehr wichtig, die im Frauen- und Herrenbereich eher in den Hintergrund gerät:

die FUSSBALL-ELTERN sowie die Verwandten und Freunde der jungen Kicker.

Wer gehört alles zu Eurem Team?
Haben wir wichtige Personen vergessen?

Damit sich die Kinder in ihrem Team wohlfühlen muss viel mehr stimmen, als nur die Chemie zwischen den jungen Kickern im Team: auch die Zusammenarbeit innerhalb der Elterngemeinschaft und zwischen den einzelnen Eltern, Spielern und Trainern sind entscheidend. Alle Eltern sind stark mitverantwortlich für das Wohl der eigenen Kinder und des gesamten Teams und zwar auf sowie neben dem Sportplatz. Das sollten sich alle Fussball-Eltern immer wieder ins Bewusstsein rufen. Dazu gehört ein angemessenes und vor allem respektvolles Verhalten gegenüber den jungen Kickern, aber auch gegenüber den anderen Eltern und dem Trainer – am Spielfeldrand während der Trainingseinheiten und den Spielen. Durch eine offene Kommunikation, mit Fahrgemeinschaften sowie gemeinsamen Ausflüge UND ohne Geläster oder Streitigkeiten soll ein gesundes Miteinander vorgelebt werden.

Es gilt: VORBILD sein für die jungen Kicker.

Das gemeinsame Anfeuern als Team hintern dem Team sorgt bei den jungen Kickern für  Sicherheit und Wohlbefinden. Ist es nicht das, was wir alle wollen? Unsere Kinder sollen sich auf und neben dem Platz des Sportvereins wohl fühlen und einfach Spaß haben beim Fußballspielen! Der Erfolg kommt so von alleine … nur Geduld.

Wenn die Chemie innerhalb des gesamten Teams jedoch nicht stimmt, dann bricht das Konstrukt „Team“ ein, das Wohlbefinden und der Spaß gehen verloren und wahrscheinlich bleibt mit dem auch der Erfolg auf der Strecke.

Lassen wir es nicht so weit kommen.
Lasst uns alle an einem Strang ziehen.
Lasst uns VORBILDER sein.