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PROFIS UND PROFICLUBS: WARUM DÜRFT IHR RICHTIG FUßBALL SPIELEN UND WIR NICHT?

SENDET ein ZEICHEN an DEN NACHWUCHS !

SENDET EIN ZEICHEN AN DEN NACHWUCHS!

Fußball-Deutschland beschäftigt sich derzeit mit dem Millionentransfer von Julian Nagelsmann zum FC Bayern München. Die Profis beklagen sich, dass sie die Fans in den Stadien vermissen. In einer Phase, wo sowieso keiner Fußball spielen darf, wird zum gefühlt zehnten Mal in diesem Jahr, das zweifelsohne immer wichtige Thema Rassismus im Fußball öffentlich erörtert. Die Proficlubs planen ein Quarantäne-Trainingslager, nur um die Saison „sicher“ zu Ende zu bringen. STOP: Welch (luxuriöse) Sorgen!

Sind das wirklich die Themen und Sorgen, die Fußball-Deutschland tatsächlich gerade bewegen sollte? Neben all diesen Sorgen bricht uns gerade das Rückgrat des deutschen Fußballs weg, nämlich die Basis: vom Erwachsenen-Amateursport bis hin zum Jugend- und Kinderfußball. Sollte dieses Thema nicht endlich mal von den Bundesligavereinen und PROFIS, die ja als „Privilegierte“ die ganze Zeit Fußball spielen dürfen, aufgenommen werden?

Auch die Nachwuchsleistungszentren der Vereine der 1.-3. Liga, deren Mannschaften weitestgehend trainieren dürfen, sollten hier genauso in der Pflicht sein. WARUM? Ganz einfach! Woher kommt denn der Nachwuchs? Wächst der einfach so auf dem Rasen? NEIN, es sind die Dorfvereine und städtischen Clubs, die den Nachwuchs ausbilden. Die Talentiertesten von ihnen wechseln dann ab einem gewissen Alter zu einem Nachwuchsleistungszentrum. Wenn dann alles ganz glücklich verläuft, schaffen es einige wenige Talente bis zum Profifußballer und bescheren damit einem Bundesligaclub möglicherweise Millionen von Gewinnen durch einen Transfer, Merchandising, etc.. Wenn jetzt seit über einem Jahr dieser Nachwuchs in seinem Dorf- oder Stadtverein nicht mehr richtig trainieren darf – ja woher soll dann die neue Generation der Talente kommen?

Das allein sollte doch Antrieb genug für alle Profivereine sein, sich hier endlich sichtbar und öffentlich in einer Solidaritätskampagne für den Nachwuchsfußball einzusetzen. Haben die Profis und die Clubs der 1.-3 Liga denn gar kein schlechtes Gewissen? Sie allein dürfen spielen und trainieren. Die Profis waren doch selber alle einmal Kinder und sind nicht als „Profi“ zur Welt gekommen. Sie wissen doch, wie es sich anfühlt, draußen zu kicken oder als Kind im Verein zu trainieren. Ist die Welt so egoistisch geworden? Schauen die Profis nur auf sich? Immer mit dem Statement, es sei doch ihr Beruf?  Sind die Profis als VORBILDER für unsere Kinder nicht verpflichtet, sich für die Kinder – für ihren Nachwuchs – einzusetzen? Können sie so, wie sie sich grad zurückhalten, überhaupt noch Vorbilder für unsere Kinder ein? Ihr wollt doch, dass wir Euch bei der EM zujubeln. Dann tut auch was dafür! Zeigt EUCH !

PROFIS, Bundesligaclubs und Nachwuchsleistungszentren – STEHT AUF und lasst uns im Solidarpakt darauf aufmerksam machen, dass dieser Zustand sofort aufhören muss. Im Freien ist die Ansteckungsquote gemäß den Aerosolexperten gleich NULL. 

UND SENDET eine GEMEINSAME BOTSCHAFT an DEN FUSSBALL NACHWUCHS in DEUTSCHLAND!! Das ist sicherlich nicht zu viel verlangt! DAS SCHAFFT IHR DOCH? Auch ein zusätzlicher gemeinsamer Appell nach Berlin wäre ein tolles Zeichen – auch wenn die Chance gering ist, die Regierung damit zu erreichen. Denen scheint es derzeit wichtiger gewesen zu sein, trotz Notbremse nunmehr die Regelung ausgearbeitet zu haben, bis 24 Uhr alleine draußen joggen zu gehen zu dürfen. 

Ein Aufstehen der PRIVELEGIERTEN wäre endlich ein so wichtiges Zeichen an den gesamten Amateur-, und vor allem an den Jugend- und Kinderfußball in ganz Deutschland!! Dann würden die Profis für ihre Posts, dass sie ihre Fans vermissen, vielleicht auch mehr Likes bekommen… Wer kann denn momentan überhaupt noch Fan von den Profis sein, die nur an sich und ihren Job denken?

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