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VORBILDER UNSERER KINDER – STARS, TRAINER ODER WIR ELTERN?

Auch wir erinnern uns gerne an große Momente im Fußball. Vielen ist die Weltmeisterschaft 2014 noch gut in Erinnerung – doch was ist davon noch übrig? Neuer, Kroos, Müller, Schweinsteiger, Klose, Götze… alles große Namen, doch sind es heute noch Stars? Schweinsteiger war damals für viele ein großes Vorbild: „Glaub an Dich und gib niemals auf“. Neuer als weltbester Torwart, ist sicherlich auch heute noch ein Star. Gleiches gilt auch für den sympathischen Thomas Müller mit seiner unnachahmlichen Spielweise. 

Viele unserer heutigen Nachwuchskicker waren 2014 noch gar nicht auf der Welt oder noch zu klein. Welche Stars gibt es heute? Sind es immer noch Messi oder Ronaldo? Oder eher ein Kylian Mbappé, der erst 17-jähriger Ansu Fati oder der Dortmunder Jadon Sancho? Oder doch wieder ein Lewandowski, der grad seinen zweiten Frühling erfährt. Was ist mit einem Sergio Ramos oder Marcelo? Die Auflistung könnte noch länger sein – aber sind diese Stars tatsächlich Vorbilder für unsere Kids? Wenn ja, warum? 

Oder sind es die Trainer unserer Kids: Mindestens zweimal in der Woche trainieren sie mit ihnen auf dem Platz, kümmern sich um sie, wenn es ihnen mal nicht so gut geht, loben sie für tolle Aktionen und ermutigen sie an Tagen, an denen nichts so richtig laufen will. Die Trainer unserer Kids sind so viel: Seelentröster, Motivator, Kumpel, „zweite Familie“, Zuhörer, gute Fußballer, … 

Oder aber sind es wir Eltern, die als Vorbilder für unsere Kinder gelten? Das gilt wahrscheinlich eher weniger für den Fußball, es sei denn ein Elternteil kickt höherklassig oder war bzw. ist ein bekannter Profifußballer. Eher schauen unsere Kids auf uns Eltern als ihre Vorbilder, wenn es um Verhaltensweisen oder Einstellungen zu bestimmten Themen geht, was sich auch manchmal auf den Fußball auswirkt: Sind wir als Eltern zum Beispiel „laut“ gegenüber dem Schiri, bekommt das unser Kind in der Regel mit und verhält sich vielleicht ebenso. Aber auch ein „gutes“ Verhalten bleibt bei unseren Kindern nicht ungeachtet: Wenn unser Kind sieht, dass wir fair mit dem Schiri und seinen Entscheidungen umgehen oder freundlich zu den Eltern der gegnerischen Mannschaft sind, wird es dieses wahrnehmen und „speichern“. 

Wer sind also nun Vorbilder unserer Kids? Echte Fußballstars? Die Trainer, die teilweise eine Art „Vaterfigur“ sind oder sind es am Ende doch wir Eltern?

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