OHNE SORGEN DEM BALL NACHJAGEN?

Seit Mittwoch ist die Welt nicht mehr so, wie wir alle sie von den vergangenen 30 Jahren kennen. Es herrscht ein Krieg in der Nähe von Deutschland, der Schweiz und Österreich, wie wir ihn nie für möglich erachtet hätten. Er macht uns Eltern Angst, da wir nicht wissen, wie sich alles entwickeln wird. Was hat es für Einflüsse auf unsere Kinder? Bekommen sie etwas mit? Können sie es einschätzen? Werden sie weiter unbeschwert Fußball spielen können?

Entscheidend für die Beantwortung dieser Fragen ist sicherlich das Alter unserer Kinder und wie wir als Eltern mit diesem schrecklichen Kriegsthema umgehen.

Die meisten Menschen streben nach Frieden und nach friedlichen Lösungen, leider gibt es Ausnahmen, wie wir es in diesen Tagen miterleben müssen.  Aber das sollte uns nicht davon abhalten zu glauben, dass dieser Krieg bald beendet wird. Und wir können da mithelfen, wo wir gebraucht werden. Spätestens dann, wenn die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine bei uns Zuflucht suchen.

Unsere Kinder – ja gerade die älteren werden realisieren müssen, dass die Weltsituation sich geändert hat und man dankbar dafür sein sollte, dass wir hier bei uns in Zentraleuropa nach wie vor in Frieden leben dürfen. Die jüngeren Kinder werden diese Situation vielleicht eher „fühlen“ und einfache Fragen an uns richten.

Auf jeden Fall kann die jetzige Situation für uns alle sehr bedrückend sein. Für unsere Kinder ist dann ihr Hobby, der Fußball, wichtiger denn je, um sich ein wenig aus dieser bedrückenden Umklammerung befreien zu können. Auch für uns Eltern ist es sicherlich dann genauso gut, unsere Kinder beim Fußball zu begleiten, um einfach „raus“ zu kommen und um ein wenig Abstand zu gewinnen.
Und wir alle sollten dankbar sein, dass es uns nach wie vor gut geht. Aber vor allem sollten wir dabei an die Kinder und Familien in der Ukraine denken, die gerade jeden Tag um ihr Leben fürchten müssen!

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