„ICH MÖCHTE, DASS IHR ALLE MITHELFT, DEN PLATZ WIEDER AUFZUMACHEN“

„Ich möchte, dass Ihr alle mithelft, den Platz wieder aufzumachen“

… so stellvertretend für alle die große Bitte des achtjährigen Leon vom VfJ Ratheim. Aber wann? Auch wenn wir wissen, dass es nicht sofort geht, so zeigen uns die Kinder, dass wir Lösungen MIT Corona suchen müssen, denn jeder von uns weiß, dass Corona nicht in ein oder zwei Monaten einfach verschwunden ist.

Wie lange müssen unsere Kinder noch warten, bis ein wenig Normalität zurückkehrt? 2 Wochen? 4 Wochen? Oder sogar noch länger?

HEUTE müssen wir noch einmal den Atem anhalten, wenn die Regierung zusammen mit den Ministerpräsidenten möglicherweise über die Verschärfung des Lockdowns beraten …

Wann kommen endlich einmal positive Neuigkeiten aus Berlin? Die Ansteckungszahlen gehen runter, der Zahl der Geimpften steigt täglich. Die Mutation ist das neue Schreckgespenst: Die britischen Gesundheitsbehörden nennen dazu auch eine Zahl: Im Fall der Mutante würden sich demnach im Schnitt 15 Prozent der Menschen anstecken, die mit einem Infizierten Kontakt hatten, im Vergleich zu zehn Prozent beim „Standardvirus“. Ist das die Begründung für die möglichen Verschärfungen?

Wir als Eltern sind derzeit sicherlich auch eher zunehmend unzufrieden, ungeduldig und oft am Limit. Aber was macht diese schon seit fast 3 Monaten anhaltende Situation mit unseren Kindern? Mit wem dürfen sie sich denn überhaupt noch treffen? Haben sie neben dem Tablet und dem Controller noch Hobbys – vielleicht ihr liebstes Hobby, den Fußball? Wie kommen sie damit klar … Fußball ist doch ein Mannschaftssport.. jetzt nur alleine trainieren? Wie können wir ihnen Teile der normalen Welt vermitteln, die es doch gerade gar nicht gibt? Werden sie es verstehen können?

Und das erschreckende dabei ist, dass „Kinder haben gemerkt, dass sie ohne Fußball gut durch den Tag kommen“ Das gilt sicherlich nicht nur für den Fußball, sondern für den Sport insgesamt.

Wir versuchen derzeit, mit zwei Fernsehanstalten den Appell Eurer tollen Lauf-Challenge Richtung Berlin zu richten. Doch auch hier zeigt sich leider, dass selbst diese Fernsehanstalten nicht gerne dieses „Kindersport“-Thema anfassen, da sie dann Stellung beziehen müssen. Sehr schade, aber wir hoffen dennoch , dass wir dennoch erfolgreich sind und wir diese Botschaften in Berlin adressieren können.

Merkel und die Ministerpräsidenten hätten offenbar keinerlei Vorstellung vom Alltag, schreibt die Theologin und frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Margot Käßmann. „Kitas und Schulen dicht, niemanden mehr treffen, aber weiterarbeiten – das funktioniert im wirklichen Leben nicht.“ Die Familien seien inzwischen am Limit. Bei Entscheidungen über Corona-Maßnahmen müssten ab sofort genauso viele Familienexperten mit am Tisch sitzen wie Virologen, forderte die Theologin. „Sonst werden Maßnahmen verabschiedet, die Familien endgültig fix und fertig machen.

„Natürlich kann man jetzt wieder anführen, allen anderen geht es auch schlecht und alle müssen sich einschränken und die Hotels, die Restaurants und Kneipen und und … natürlich, aber hier geht es um unsere Kinder, der Generation unseres Landes! Diese ist besonders schützenswert!

Ein Blick in die benachbarten Länder hilft: Auch Frankreich schränke das Leben ein und habe die zweite Corona-Welle gebrochen, ohne die Schulen zu schließen, sagte Schleicher. Gleiches sehen wir jetzt übrigens auch in der Schweiz und in den Niederlanden. Und Kinderfußball wird dort auch noch gespielt – selbst in Spanien und auch in Österreich darf noch gekickt werden.

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