fbpx

GLÜCKLICHE KINDER – WAS IST DER RICHTIGE FUßBALLVEREIN FÜR UNSERE KINDER

Mmh – am Anfang ist es vielleicht ganz einfach. Mein Kind hat Freunde, mit denen es auf der Straße kickt und seine sonstige Freizeit verbringt. Dann ist vielleicht die Nachbarstochter schon in dem einzigen Fußballverein im Dorf und auf einmal landet man auch dort – mehr oder weniger automatisch. Meist sogar dann mit ein paar Freunden, mit denen man vorher auf der Straße gekickt hat. Schnell bekommt man als Kind und wir Eltern ein Gefühl dafür, ob es passt. Unser Kind sollte sich bewegen und austoben können und Spaß haben, im Team mit anderen Kindern zu trainieren und am Wochenende Spiele zu absolvieren. Haben wir Eltern dann noch ein gutes Gefühl, und verstehen wir uns dann noch mit den anderen Eltern aus der Mannschaft und sogar noch mit dem Trainer – so ist die Welt in Ordnung.

Doch diese Harmonie wird vielleicht nicht lange für alle anhalten. Warum? Manchmal ist es das Kind, was zuhause traurig wird, weil es dauerhaft beim Training geärgert wird oder merkt, dass es ihm Fußball doch keinen richtigen Spaß macht. Manchmal sind es auch wir Eltern untereinander, die dauerhaft nicht miteinander klarkommen. Manchmal ist es auch der Trainer, der uns Eltern nicht passt, weil er aus unserer Sicht Kinder bevorzugt oder die „falschen“ Übungen trainieren lässt … WAS TUN? WECHSELN? NEIN, nicht gleich den Kopf einziehen, sondern erst einmal durchhalten und weiter beobachten.

Zudem stellt sich bei einigen von uns die Frage vielleicht gar nicht, da es – zumindest im jungen Alter bis zur D-Jugend – keine Alternative gibt. EGAL, in was für einem Verein das Kind kickt, es gibt immer Sachen, die einem nicht zusagen werden. Aber was entscheidet am Ende für das „BLEIBE ICH ODER WECHSELE ICH ZU EINEM ANDEREN VEREIN?“ Und wenn ja, zu welchem?

In allererster Linie sollten wir auf unsere Kinder schauen – der Fußball sollte ihnen SPASS machen. Das merken wir Eltern schnell – macht es Spaß, so ist unser Kind zumeist auch zuhause froh und ausgeglichen. Es geht sogar gerne in die Schule, da es als Ansporn den Fußball am Nachmittag vor Augen hat. Dann sind zumeist auch wir Eltern zufrieden.Aber wann macht es SPASS? Zumeist dann, wenn man sich in dem TEAM (mit seinen Freunden zusammen) wohlfühlt und man jedes Training etwas LERNEN darf. Gerade letzteres wird vielleicht irgendwann zum Spagat, wenn man merkt, dass das eigene Kind ein gewisses Talent für den Fußball hat, aber ständig unterfordert ist. Was ist dann der richtige Weg?

Man sollte dem Kind auf jeden Fall weiteren Ansporn geben – vielleicht durch ein Zusatztraining bei einer Fussballschule. Doch dadurch wird der Unterschied im Team noch größer. Irgendwann – spätestens ab der U12 mit Beginn des sogenannten DFB Stützpunkttrainings – wird es für einen Dorfverein und für die dortigen Trainer immer schwieriger die talentierteren Kinder zu „halten“. Gelingt dem Trainer der Spagat, talentiertere Spieler dennoch weiterzuentwickeln und dabei sein eigentliches Team nicht zu vernachlässigen und allen Spielern weiterhin Spaß zu vermitteln, verdient er höchsten Respekt.

Doch spätestens ab der C-Jugend wird dieses nicht durchzuhalten sein. Die talentierten Spieler und Spielerinnen werden zumeist wechseln. Durch die DFB Stützpunktmaßnahmen und Scouts umliegender größerer Vereine werden die Eltern „aufgeweckt“. Man wird dann als Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass „die eigene Tochter oder der Sohn doch talentiert ist und dieses Talent gefördert werden sollte“. Dann stellt sich Frage: „WOHIN NUN WECHSELN“. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die wir in einem Blog in den nächsten Wochen ansprechen wollen. ABER am Ende geht es immer nur um zwei Sachen: SPASS haben am Fussball und eine gute moderne AUSBILDUNG. Dies sollte immer vorhanden sein – egal, ob das Kind im Dorf- oder im Stadtverein oder irgendwann vielleicht sogar einmal in einem Nachwuchsleistungszentrum kickt. Dann würden viele Kinder gar nicht drüber nachdenken, mit dem Fussball aufzuhören … aber das ist ein anderes Thema …

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Blog. Setzte ein Lesezeichen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.