FUßBALL DEUTSCHLAND – WO STEUERN WIR JETZT HIN?

Fußball Deutschland – wo steuern wir jetzt hin?
Die Sonne scheint – es ist Frühling und wir steuern mit großen Schritten auf die an sich schönste Jahreszeit für Familien und unsere Kinder zu. Wie schön wäre es, draußen zu sein und unsere Kinder beim Fußball zu unterstützen? Warum hört man jetzt nicht auf die Aerosolforscher, die bescheinigen, dass die Ansteckungsgefahr draußen so extrem gering ist? Auf die Virologen hat man doch auch gehört… nach wie vor orientiert sich immer noch alles an der Inzidenzzahl? Warum?
Was unseren geliebten Kinder- und Jugendfußball anbetrifft, so ist zur Zeit überall organisatorisches Chaos:
Das Training ist sogar im unteren Bereich teilweise komplett eingeschränkt bzw. nicht mehr durchführbar. Viele Vereine sind komplett mit den Regelungen überfordert. Vielerorts weigern sich die Städte und Gemeinden, die Sportplätze zu öffnen. Teilweise werden von den Städten Ausnahmen erteilt, ob wohl die Zahl über 200 liegt. Dürfen die Trainer Training veranstalten, benötigen sie nun vorab einen Negativtest. Dann wiederum war zum Beispiel in Hessen bis vor kurzem Vollkontakttraining für U15 ohne zahlenmäßige Beschränkung erlaubt. Wie das? In Thüringen hingegen gibt es teilweise seit November für 8-jährige Kinder weder Vereinstraining noch Schulsport.
Eine Stimme von Euch: „Bei 14 Kindern in meiner Trainingsgruppe müsste ich die Kinder in 3 Gruppen aufteilen. Logistisch nicht machbar“.

Was bedeutet das alles kurzfristig?
Frustrierte Kinder, frustrierte Eltern, frustrierte Trainer und frustrierte Vereinsfunktionäre, sterbende Vereine, sterbende soziale Kontakte, Flucht in die digitale Welt: vielleicht dahin, wo die Welt noch einigermaßen in Ordnung ist. Aber auch dort kann man sich verirren!
Und langfristig?
Alle werden unterstützt, der Staat unterstützt die Wirtschaft seit November mit Milliarden von Hilfezahlungen. Aber der Amateursport? Wer kümmert sich um das Gleichgewicht in den Familien und das Wohl unsere Kinder? Das kann man nicht mit Geld gutmachen. Hier braucht es endlich echte Lösungen!!! Man muss es nur WOLLEN! Wo ein WILLE, da ein WEG. Nicht REDEN, sondern HANDELN! Warum schaffen es andere Länder? Wird nichts unternommen, sind die Folgen unabsehbar.

Hier noch ein paar frustrierende Stimmen der Fussball-Eltern Community:
„Den Sport für über 14 haben die Politiker schon zerstört. Lasst wenigstens die unter 14-Jährigen mit 10 Personen über 100 (Inzidenzwert) und mit 20 unter 100 trainieren …“
„Die Jugend sollte auch ihre Chance bekommen. Ein 15-jährige(r) in der Pubertät, ohne Freunde, Sport und Schule – sehr gefährlich!“
„Für alle Vereine … ist das ein massiver Rückschritt!“
„Aber die Lösung „Notbremse“ ist nicht wirklich eine! Denk alleine mal an die Tests und den mega organisatorischen Aufwand und das wenig befriedende Training. Gleichzeitig bringt es die Vereine in Nöte! Bieten sie nichts an, werden zum Sommer viele kündigen.“

FAZIT: Wenn wir weiterhin nur auf die Inzidenzwerte schauen, können wir den Kinder-und Jugendfußball in den meisten Teilen von Deutschland für die nächsten Monate komplett abschreiben.

Eine Idee zu “FUßBALL DEUTSCHLAND – WO STEUERN WIR JETZT HIN?

  1. Klaus-Dieter Henkel sagt:

    Da kann ich nur zustimmen und hoffe das im Sinne der Kinder endlich gehandelt wird sich im positiven Sinne schnellstmöglich was ändert

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