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ELTERN ALS TRAINER – WER MACHT´S SONST?

Ein Thema voller Emotionen – das haben die vielen Kommentare auf den letzten Blog „Eltern als Trainer – geht das gut?“ vom vergangenen Freitag in verschiedenen Foren und die vielerlei Zuschriften, für die wir uns ganz herzlich bedanken, gezeigt. Uns wurde über sehr viele positive Erfahrungen, sowie leider auch einige negative Erfahrungen mit Eltern als Trainern berichtet.

1.Vereine, Trainer, Kinder und Eltern sollten ihre ROLLE VERSTEHEN 

2.BIS ZUR D-JUGEND klappt die Konstellation „Eltern als Trainer“ in der Regel gut 

3.UNTERSTÜTZUNG DUCH DEN VEREIN als Entlastung: Trainerausbildungen oder Bereitstellen von Spielern aus höheren Jugendmannschaften und der Herrenmannschaft (als Co-Trainer) 

4.Das Konzept der Eltern als Trainer ist für viele Vereine OHNE ALTERNATIVEN, da es zu wenig ehrenamtliche „andere“ Trainer gibt 

Laut Michael Hubal funktioniert die Konstellation „Eltern als Trainer“, wenn alle ihre Rolle verstehen: Das Kind sich als normales Mitglied des Teams versteht; der Papa oder die Mama das eigene Kind weder bevorzugt, noch strenger bewertet als andere; die Eltern der anderen keine Vorurteile haben bzw. ihren Kindern etwas Merkwürdiges über diese Konstellation erzählen. 

Chrstn Bkhlt oder auch Enidan Reklov sammelten leider durchweg nur schlechte Erfahrungen: Die Trainer-Papas bevorzugten ihre Söhne stark, indem nur sie trainiert wurden und die anderen Kinder nur nebenherlaufen. Uwe Henning berichtet aus eigenen Erfahrungen: „Man bevorzugt bzw. benachteiligt das eigene Kind mehr als man denkt. Wenn die Pubertät einsetzt, wird es auch oft noch schwieriger.

“ Corinna Schweizer jedoch greift auf über 15 Jahre (!) positiver Erfahrungen als Trainerin ihres eigenen Kindes zurück. Die eigene Erfahrung sowie Fortbildungen und Trainerscheine haben Ihr dabei sicherlich geholfen. Insgesamt überwiegen die positiven Rückmeldungen der Konstellation „Eltern als Trainer“.

Das Problem vieler kleiner Dorfvereine, das zu dieser Konstellation führt, beschreibt Michael Hubel sehr gut: „Wie sollen Vereine überhaupt den Bedarf an Trainern decken können, wenn sie nicht auf diese Konstellation zurückgreifen?“

„Liebe Eltern macht weiter so, denn nur so können auch kleine Vereine überleben, welche nicht das Geld für einen ausgebildeten Trainer bezahlen können“, merkt Mike Jacobs an. Allen Eltern, die das Amt übernehmen und ihre Freizeit dafür investieren, gebührt Respekt. Viele vergessen einfach, dass da viel mehr hinter steckt als einfach nur auf dem Platz zu stehen. Michael Zimmermann weist zutreffend daraufhin: „Aber die Vereine sind froh, wenn überhaupt jemand hilft.“ „Das hat meistens recht gut funktioniert und ging mangels Alternativen in unserem kleinen Dorfverein nicht anders, da in vielen Jahren oft niemand anderes zur Verfügung stand“, fügt Günter Schmidt hinzu.

Wir als Fussball-Eltern möchten uns BEI ALLEN TRAINER-ELTERN BEDANKEN, die so viel Zeit und Energie in die komplexe Tätigkeit des Trainerjobs investieren und unseren Kindern das Fußballspielen beibringen!

Wenn es Schwierigkeiten mit dem Trainer-Papa oder der Trainer-Mama gibt, sprecht mit ihnen in aller Ruhe. Wenn es nichts hilft, geht auf den Jugendleiter des Vereins zu und bittet um Hilfe

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