CORONA: ALLES WIEDER VON VORNE – KEIN FUßBALL FÜR UNSERE KINDER?

So haben wir uns das alle nicht vorgestellt. Trotz hoher Impfquote und regelmäßiger Schnelltests unserer Kinder verbessert sich die Lage nicht – im Gegenteil sie wird derzeit von Tag zu Tag schlechter. Wohin wird das noch führen? Schlimmstenfalls droht – wie die Österreicher es gerade vormachen – ein Lockdown. Das wäre fatal, da unsere Kinder im vergangenen Winter schon erhebliche Einbußen in ihrer persönlichen, schulischen und auch sportlichen Entwicklung hinnehmen mussten.

Wir alle haben irgendwie gelernt, mit Corona zu leben. Eine Wahl hatte ja auch keiner von uns. Doch wird Corona auch in der nächsten Zeit nicht „einfach so“ verschwinden. Es gehört einfach (und leider) zum derzeitigen Alltag. Aber gerade da gilt es, unsere jüngste Generation am besten zu schützen und ihnen aber gleichzeitig den Freiraum zu gewähren, dass sie sich halbwegs „normal“ entwickeln können.

Was unseren Kinder- und Jugendfußball anbetrifft, so ist die aktuelle Situation aufgrund der Länderzuständigkeit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wie ist es bei Euch?

So gelten z.B. in NRW alle Spielerinnen und Spieler bis einschließlich 15 Jahre als grundsätzlich getestet (durch die Schule) und sind von der 2G-Regel, die mittlerweile dort für den Amateurfußball gilt, nicht betroffen. So kann dort auch weiter gekickt werden. Im Jugendfußball gilt dies auch für die Altersklassen G- bis einschließlich C-Jugend. Die Ligenspiele der B- und A-Junioren sowie B-Juniorinnen werden jedoch bis zum 31.12.2021 ausgesetzt.
In Sachsen hingegen hat der Sächsische Fußballverband (SFV) den Landesspielbetrieb bis Jahresende unterbrochen. Dieses gilt leider für alle Altersklassen. Mit dem Trainingsbetrieb soll es aber unter allen Umständen weitergehen.

So appelliert der SFV-Präsident Hermann Winkler: „Angesichts der drastischen gesundheitlichen, sozialen und psychischen Folgen für unsere Kinder und Jugendlichen, die durch den erneuten Bewegungsmangel drohen, rufen wir die Vereine dazu auf, unter den gegebenen gesetzlichen Bedingungen den Trainingsbetrieb verantwortungsbewusst und so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.“

Diesem APELL können und möchten wir uns nur zu 100% anschließen. Es sollten andere Wege gefunden werden als ein Lockdown. Die Erkenntnisse und die Situation sind anders als im vergangenen Jahr. BITTE SCHÜTZT UNSERE KINDER!

Wie sieht es bei Euch in Euren Bundesländern und vor Ort aus?

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